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Schutz vor Datenverlust mangelhaft

12.05.2010

10.05.2010 - Für Unternehmen ein schierer Alptraum: der Ausfall der eigenen IT. Schon nach Stunden kann dies das Aus bedeuten. In einer europaweiten IT-Sicherheitsstudie, die im Auftrag von (http://www.ca.com/us/privacy/) Computer Associates (CA) durchgeführt wurde, stellte man erstaunliche Sorglosigkeit im Umgang mit Datenschutztechnologien fest. Im Durchschnitt nutzen lediglich 28 Prozent der Unternehmen Technologien, die wirksam vor einem Komplettdatenverlust schützen. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass das Ganze in Deutschland noch weitaus trauriger aussieht. Magere fünf Prozent der Betriebe können Maßnahmen zum Schutz vor dem digitalen Totalausfall vorweisen. IT-Sicherheitsexperten warnen nun vor der Verletzung von branchenspezifischen und gesetzlichen Richtlinien, Schaden am Image der Firma oder der Einbüßung von Wettbewerbsfähigkeit, als Folgen dieser eklatanten Mängel. Die Studie beklagt, dass schon bei der Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien viele deutsche IT-Abteilungen überfordert seien. Besonders betroffen seien Standards in der Zahlungskartenindustrie, bei denen man allzu oft auf völlige Ratlosigkeit und Gleichgültigkeit stoße, da nicht einmal das Wissen um mögliche Maßnahmen vorhanden sei. Andere Unternehmen, in denen die ITler die nötige Kompetenz mitbrächten, krankten an sturen Geschäftsführern und Uneinsichtigkeit auf den Managementebenen. Erstaunlich ist allerdings, dass die Firmen selbst dem Thema der Datensicherheit auf einer Skala der Bedeutung von eins bis fünf eine 3,1 verleihen. Nur fünf Prozent der deutschen Unternehmen benutzen ein umfassendes Identitäts- und Zugangssystem zur Verwaltung von Zugriffsrechten auf Datenbanken, so die Studie.