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Praxisthema "Organisationsformen im Einkauf", 11. Mai 2010
10.06.2010
Praxisthema "Organisationsformen im Einkauf - Einblick in die Aufbau- und Ablauforganisation von KMUs", 11. Mai 2010
Wieder einmal durften wir für eine BME rmr Veranstaltung bei HPI zu Gast sein. Arnd Petmecky, Geschäftsführer HPI GmbH, stellte zu Beginn der Veranstaltung die Kernkompetenzen der HPI, transparente Dienstleistungen für das Fuhrpark-, Logistik- und Beschaffungs-Management, vor.
Danach folgte der Hauptvortrag durch Steffen Eschinger, seit vielen Jahren als Trainer und Unternehmensberater in den Bereichen Einkaufscontrolling, Einkaufstrategien und Projektmanagement tätig. Eröffnet wurde das Thema mit einem Überblick über die möglichen Organisationsformen im Einkauf.
Anhand von Praxisbeispielen wurden Aufbauorganisationen im Einkauf dargestellt und erläutert. Eine klare Empfehlung lautete, den Einkauf prozessorientiert zu strukturieren - unter Berücksichtigung einer übergreifenden Zielkoordination und Steuerung. Darüber hinaus seien harmonische Entscheidungsprozesse und so genanntes Real-Time Reporting mit Zielabweichungsanalysen und systematischer Maßnahmenverfolgung Garanten für eine erfolgreiche Aufbauorganisation.
Excellence-Kriterien und Kybernetische Regelkreise im prozessorientierten Einkauf
Im nächsten Schritt stellte Eschinger die Ablauforganisation am Beispiel einer prozessorientierten Beschaffungsorganisation dar und erläutert diese. Seine Kernthese dazu: "Der prozessorientierte Einkauf stellt die Erreichung der Excellence-Kriterien bei gleichzeitiger Erhöhung der Effizienz sicher". Als Beispiele für Kriterien nannte er u. a. Mitarbeiterqualifikation, Wertanalyse, Warengruppenmanagement, Markt- und Lieferantenmanagement, Portfoliomanagement und Risikomanagement.
Steffen Eschinger betonte, es sei wichtig, einer Art Regelkreis zu folgen, bestehend aus den Elementen Ziele (Qualitativ/Quantitativ) - Kennzahlen (Definition/Regeln) - Maßnahmen (Effektivität/Zieljustierung) - Rückkopplung (mit Management & Fachbereich/Effizienz). Diesen Regelkreis bezeichnete er als Kybernetischen Regelkreis. Darin einfließen ließ er, wie der Name schon vermuten läßt, ausgewählte Methoden aus der Kybernetik.
Nach dem Vortrag gab es noch einen intensiven Dialog zwischen Teilnehmern und Referenten, der mit einem Imbiss angenehm abgerundet wurde.
Der BME rmr bedankt sich recht herzlich bei der HPI GmbH für die Nutzung der Räumlichkeiten und die Bereitstellung des Caterings.
