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Preisabsprachen - Hohe Strafen gegen Badezimmer-Kartell
24.06.2010
Verbotene Preisabsprachen - Hohe Strafen gegen Badezimmer-Kartell verhängt
Die FAZ berichtet, dass die EU-Kommission gegen ein aus 17 Firmen bestehendes internationales "Badezimmer-Kartell" Geldbußen über insgesamt 622 Millionen Euro verhängt hat. Beteiligt waren auch sechs deutschen Unternehmen.
Entsprechend der Aussagen des EU-Wettbewerbskommissars Joaquin Almunia, hätten die Anbieter von Badezimmer-Ausstattungen ihre Preise für Waschbecken, Badewannen, Armaturen etc. über zwölf Jahre hinweg abgesprochen und mit den dadurch überhöhten Preisen Bau- und Handwerksunternehmen sowie Verbrauchern geschadet.
Die höchste Strafe wurde von der Kommission gegen den amerikanischen Hersteller Ideal Standard verhängt, der 326 Millionen Euro zahlen muss. Villeroy & Boch muss 71,5 Millionen Euro zahlen. Aber auch andere deutsche Hersteller, Grohe, Duravit, Hansa, Kludi und Dornbracht, wurden von der EU-Kommission erwischt.
